» Automatische Auswertung von neuen Oxoid-Petrischalen jetzt wieder möglich
Vor einiger Zeit hat die Firma Oxoid GmbH neue anwenderfreundlichere Petrischalen auf den Markt gebracht. Diese haben einen kleineren Durchmesser als die herkömmlichen 90 mm Petrischalen und einen Stapelrand, der das Verrutschen der Platten verhindert. Anwender, die mit einem Spiralplater und automatischem Zählgerät arbeiten, stoßen bei der Auswertung dieser Platten auf Probleme, da der Zählrand falschpositive Ergebnisse liefert.
Wir sind auf dieses Problem eingegangen und haben eine kombinierte Lösung für unseren Spiralplater WASP und WASP2 in Verbindung mit dem Zählgerät aCOLyte und ProtoCOL SR bzw. HR entwickelt. Die Auftragungsspirale des WASP wurde verändert, die Zählschablone und Auswertetabelle angepasst und die Firma Synoptics hat die Software des aCOLyte und ProtoCOL entsprechend umgeschrieben.
Es ist also jetzt möglich, mit den neuen Oxoid-Petrischalen Spiralplatten anzufertigen und diese automatisch auszuwerten. Weiterhin bieten wir ab sofort einen neuen Drehteller für den WASP an, der sich automatisch an unterschiedlich große Petrischalen anpasst. Sie können damit zwischen herkömmlichen 90 mm Petrischalen und den neuen Oxoid-Platten wechseln, ohne den Drehteller manuell anpassen zu müssen. Gerne schicken wir Ihnen ein Angebot für die Umrüstung zu.
» Neue Mitarbeiter
Im
September haben wir einen neuen Außendienstmitarbeiter bekommen -
Daniel Gutal. Nach seiner Ausbildung zum Milchwirtschaftlichen Laborant
bei der Schwälbchen Molkerei arbeitete Daniel Gutal bei der Firma GanzImmun
AG in einem medizinischen Labor und in der Gewässerökologie -
durch dieses Fachwissen, wird er Sie in Zukunft bestens beraten können,
um eine Lösung für Ihre Anforderungen zu finden.
Lars
Nordbruch ist ab November 2010 als Innovationsassistent bei uns tätig.
Er betreut bei uns ein Projekt, bei dem es darum geht, Kliniken, Krankenhäuser,
medizinische Auftragslabore und die kassenärztliche Vereinigung dahingehend
zu informieren und zu schulen, dass ein Umdenken im Hinblick auf anaerobes
Arbeiten stattfindet. Bei der in Deutschland noch vielfach üblichen
Anzucht von Anaerobien in Töpfen sterben viele anaerobe Keime ab bzw.
können sich nicht richtig entwickeln. Dies hat zur Folge, dass einige
Krankheiten nicht richtig erkannt werden können und als letzte Konsequenz
die Sterblichkeitsrate höher ist als notwendig.
Die Bebrütung in unseren Anaeroben Arbeitsstationen verbessert die Wachstumsbedingungen für anaerobe Keime erheblich, wodurch ganz gezielte Behandlungsmethoden eingeleitet werden können.
Herr Nordbruch bringt durch seinen Wehrersatzdienst im städtischen Krankenhaus München-Harlaching und seinem absolviertem Studium zum Betriebswirt im Gesundheitswesen die notwendigen Erfahrungen für das Innovationsprojekt mit.