Kitty Guo, Doktorandin an der University of Dundee, erhielt kürzlich das DWS-Reisestipendium, um ihre Forschungsergebnisse auf der Tagung „Microbes in Microbiomes“ der Microbiology Society in Miami (USA) vorzustellen. Die Veranstaltung brachte Forscher aus den Bereichen des menschlichen, tierischen und pflanzlichen Mikrobioms zusammen, wobei Kitty darlegte, wie die Whitley DG250 Workstation ihre Forschung zum menschlichen Mundmikrobiom vorangebracht hat.
Wir haben Kitty gebeten, uns mehr über ihre Forschungsarbeit zu erzählen:
„Mein Projekt untersucht die Rolle des oralen Pathobionten Fusobacterium nucleatum bei extraoralen Erkrankungen. Diese Spezies ist ein normaler Bestandteil des menschlichen oralen Mikrobioms, wurde jedoch mit einer pathogenen oder potenziell pathogenen Rolle bei verschiedenen extraoralen Erkrankungen in Verbindung gebracht, darunter der Darmkrebs.
Eine große Herausforderung beim Verständnis dieses Organismus liegt in seiner ausgeprägten genomischen Heterogenität. Ursprünglich wurden vier Unterarten beschrieben, doch jüngste Gesamt-Genom-Analysen haben dazu geführt, dass diese Unterarten nun als eigenständige Arten neu klassifiziert wurden. Meine Arbeit umfasste die Kultivierung klinischer Isolate aus Speichel und Zahnbelag sowie deren Ganz-Genom-Sequenzierung, um ein besseres Verständnis der stammspezifischen Variation im Zusammenhang mit Virulenz zu gewinnen.
Die Whitley DG250 Arbeitsstation war ein entscheidender Bestandteil dieser Arbeit, da sie die Kultivierung dieser anaeroben Isolate sowie nachfolgende Experimente wie Antibiotika-Empfindlichkeitstests an den neu identifizierten Isolaten ermöglichte.
Ich habe meine Forschungsergebnisse in Form eines Vortrags auf dem „Microbiology Society Microbes“ in Microbiomes Meeting in Miami (USA) präsentiert. Dies war eine hervorragende Gelegenheit, meine Arbeit in einem fokussierten wissenschaftlichen Umfeld vorzustellen und neue Ansätze für zukünftige Experimente zu entwickeln. Gleichzeitig wurde die anhaltende Bedeutung der Kultivierung von Isolaten im Kontext zunehmend metagenomischer Ansätze deutlich hervorgehoben. Ich habe mich zudem sehr gefreut, den Preis für den besten Vortrag zu erhalten.
Ich möchte mich herzlich bei DWS für die großzügige Unterstützung durch das Reisestipendium bedanken, die mir die Teilnahme an dieser Konferenz ermöglicht hat, um meine Forschung zu präsentieren und von anderen zu lernen.“
Wir danken Kitty für diesen aufschlussreichen Einblick in ihre Forschung und gratulieren ihr nochmals herzlich zum Erhalt des DWS Reisestipendiums.
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